Titelseite der Vereinszeitschrift „BDS aktuell“ vom Bund der Schwerhörigen Hamburg e.V., Heft 1 Januar Februar 2026. Zu sehen ist ein Gruppenfoto des neuen Vorstands mit fünf Personen, dazu die Namen Klaus Mourgues, Frauke Braeschke, Sabine Heyde Dannnenberg, Ines Helke und Bernd Böning.

Auracast, Mikrofontechnik und digitale Teilhabe: Zukunftsfragen beim DSB-Fortbildungswochenende Barrierefreiheit

Vom 10. bis 12. Oktober 2025 traf sich der Fachausschuss Barrierefreiheit des Deutschen Schwerhörigenbundes (DSB) im Hotel Christophorus in Berlin-Spandau. Das Fortbildungswochenende stand unter dem Motto „Wissen teilen, Barrieren abbauen“ – und zeigte eindrucksvoll, wie technische Innovationen, praxisorientierte Lösungen und ehrenamtliches Engagement zusammenwirken. Auracast – ein neuer Standard mit großem Potenzial Zum Auftakt stellte Stefan […]

hier weiterlesen
Illustration mit zwei Szenen. Links ein Mann im Rollstuhl am Rednerpult, umgeben von Symbolen für Wirtschaft, Sicherheit und globale Politik. Rechts eine Frau im Rollstuhl vor Puzzleteilen mit den Worten Inklusion, Teilhabe und Pflege, beobachtet von Menschen im Hintergrund. Unten steht der Schriftzug „Mehr als ein Thema“.

Wie Parteien Menschen mit Behinderungen politisch einengen

Menschen mit Behinderungen sind in Parteien, Parlamenten und politischen Funktionen präsent. Das ist ein Erfolg jahrzehntelanger Kämpfe um Teilhabe. Dieser Erfolg ist real und er ist wichtig. Gleichzeitig zeigt sich ein hartnäckiges Muster, das sich quer durch politische Lager zieht und oft unbemerkt bleibt. Normalisiert oder unsichtbar gemacht Wolfgang Schäuble wurde trotz sichtbarer Behinderung zu […]

hier weiterlesen

Neid ist die Ausrede. Ungerechtigkeit das Problem.

Warum Menschen mit Behinderungen Klartext reden müssen Der blinde Fleck mitten in der Familie Wenn über Ungleichbehandlung gesprochen wird, denken viele zuerst an Behörden, Schulen oder Arbeitgeber. Für viele Menschen mit Behinderungen beginnt sie jedoch früher und näher. In der eigenen Familie. Dort, wo Schutz und Vertrauen selbstverständlich sein sollten, wird oft entschieden, wem Verantwortung […]

hier weiterlesen
Zitat von Josia Topf vor dem Hintergrund einer Schwimmhalle: „Ich finde es beschissen, behindert zu sein.“

„Ich finde es beschissen, behindert zu sein!“ – Warum Josia Topfs Satz so wichtig ist

„Ich persönlich finde es sehr beschissen, behindert zu sein.“ Diese Worte stammen von Josia Topf, einem jungen Mann, der mit einer komplexen Körperbehinderung lebt und als paralympischer Schwimmer bekannt wurde. Der Satz ist hart, provokant – und genau deshalb so bedeutsam. Topf sagte das im Juni 2025 in der NDR-Sendung „DAS!“ auf dem Roten Sofa. […]

hier weiterlesen
Ein Schreibtisch mit drei Geldsäcken und einem Schild mit der Aufschrift „Teilhabe? Nur wenn’s sich rechnet“, im Hintergrund der bröckelnde Schriftzug CDU an einer Wand.

Friedrich Merz und die Eingliederungshilfe – Wenn Teilhabe plötzlich zu teuer wird

„Jährliche Steigerungsraten von bis zu zehn Prozent bei der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe sind nicht länger akzeptabel“ – dieser Satz von Friedrich Merz, CDU-Parteivorsitzender und Oppositionsführer, fiel Anfang Juni auf dem Kommunalkongress in Berlin. Was auf den ersten Blick wie eine nüchterne Haushaltsbetrachtung wirkt, ist bei genauerem Hinsehen ein sozialpolitischer Offenbarungseid. Denn wenn ein Spitzenpolitiker […]

hier weiterlesen
Zwei gehörlose Personen gebärden vor dem Hamburger Stadtwappen auf rotem Hintergrund.

Hamburg erkennt Versagen gegenüber Gehörlosen an – Aufarbeitung, Entschädigung und bessere Unterstützung im Fokus

Die Hamburgische Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung am 16. Juli 2025 ein wichtiges Signal gesetzt: Sie entschuldigt sich offiziell bei gehörlosen Menschen für das lange bestehende Verbot der Gebärdensprache an Schulen und den Zwang zur Lautsprache, letzteres oft mit Gewalt durchgesetzt – teils noch bis in die 1990er‑Jahre. Ich habe die Debatte im Livestream mit Deutscher Gebärdensprache […]

hier weiterlesen
In einer hellen, modernen Ausstellungshalle der HFBK Hamburg stehen zwei Personen einander gegenüber und unterhalten sich in Deutscher Gebärdensprache. Im Hintergrund sind weitere Besucher*innen zu sehen, darunter auch eine Frau im Rollstuhl. Eine große Installation in Form eines Hauses aus Pappe dominiert den Raum. An den Wänden hängen zeitgenössische Kunstwerke, darunter ein Gemälde mit rotem Tuch und ein Landschaftsbild. Ein Schild über den Personen weist auf eine Führung in Deutscher Gebärdensprache hin.

Kunst sehen – Kunst verstehen: Graduate Show 2025 mit DGS-Führungen

Vom 11. bis 13. Juli 2025 öffnete die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) ihre Türen für die große Graduate Show. Über 150 Absolvent*innen des Studienjahres 2024/25 präsentierten an mehreren Standorten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten – bei freiem Eintritt und mit einem durchdachten barrierearmen Konzept. Ein besonderes Highlight für mich: die Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS). […]

hier weiterlesen
Illustration zweier Frauen in einem Beratungsgespräch. Links sitzt eine gehörlose Frau und gebärdet, rechts eine hörbehinderte Beraterin mit Klemmbrett, die aufmerksam zuhört. Über ihnen steht der Schriftzug „BARRIEREFREIE BERATUNG“. Die Begriffe „GEHÖRLOS“ und „HÖRBEHINDERT“ sind jeweils unter den Figuren platziert. Der Hintergrund ist in warmen Orange- und Brauntönen gehalten.

Räume für echte Verständigung – Was hörbehinderte Menschen wirklich brauchen

Es beginnt mit einem Blick. Einer Geste. Einer Sprache, die nicht über den Mund kommt – sondern durch Hände, Gesichtsausdruck, Körperhaltung spricht. Und es beginnt mit der Erfahrung, nicht erklären zu müssen, warum man anders kommuniziert. Psychosoziale Beratung und Therapie für taube und hörbehinderte Menschen ist in Deutschland noch immer eine Seltenheit. Viel zu oft […]

hier weiterlesen
Buchcover von „Wie man aus Trümmern ein Schloss baut“ von Dörte Maack. Auf dem Cover ist die Autorin zu sehen, wie sie auf einem Einrad balanciert und einen weißen Langstock hält. Darüber steht: „Die Geschichte meines Erblindens und wie ich wieder Lebensfreude fand“. Der Titel ist in blauer Handschrift gestaltet. Links unten das Logo des Patmos Verlags.

Eine inspirierende Reise durch die Macht der Resilienz – Dörte Maack und ihr Schloss aus Trümmern

Wie geht man mit einem Schicksalsschlag um, der das gesamte Leben verändert? Dörte Maack hat darauf eine eindrucksvolle Antwort gefunden – und sie in ihrem Buch „Wie man aus Trümmern ein Schloss baut“ festgehalten. Ihre Geschichte ist nicht nur autobiografisch, sondern auch zutiefst menschlich, ehrlich und ermutigend. Maack nimmt uns mit auf eine Reise, die […]

hier weiterlesen