Veranstaltungsplakat zur Hörgerätefinanzierung und Rechten am 18. März 2026 von 18:00 bis 19:30 Uhr im Saal im BdS, Wagnerstraße 42.

Hörgerätefinanzierung und Rechte

Am Mittwoch, 18. März 2026, geht es um das Thema Hörgerätefinanzierung und Rechte. Behandelt werden Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse, zu Festbeträgen, Zuzahlungen, Mehrkosten sowie zu Wartung und Folgekosten. Außerdem geht es um Versorgungsschritte mit ärztlicher Verordnung, den Widerspruch bei Ablehnung mit Fristen, Argumenten und Unterlagen sowie um zusätzliche Hilfen durch Arbeitgeber, Integrationsamt, Stiftungen […]

hier weiterlesen
Titelblatt von BDS aktuell, Heft 2 März/April 2026, mit dem Schwerpunkt 125 Jahre Schwerhörigenbewegung und dem Slogan Gemeinsam besser hören.

„Schalt doch einfach die Hörgeräte aus“ – gut gemeint oder übergriffig?

In vielen Arbeitskontexten berichten Menschen mit Hörbehinderung von hoher Geräuschbelastung. Telefonate, klappernde Tastaturen, parallele Gespräche und fehlende Rücksicht führen schnell zu Hörstress, Reizüberflutung und Erschöpfung. Wenn in solchen Situationen der Satz fällt, man könne doch einfach die Hörgeräte ausschalten, entsteht oft Irritation. Ist das ein hilfreicher Hinweis oder eine subtile Abwertung? Tatsächlich kann es gut […]

hier weiterlesen
Titelblatt von BDS aktuell, Heft 2 März/April 2026, mit dem Schwerpunkt 125 Jahre Schwerhörigenbewegung und dem Slogan Gemeinsam besser hören.

Die neue Freiheit bei der Hörgeräteversorgung

Was das wichtige Urteil des Bundessozialgerichts vom 12. Juni 2025 für Menschen mit Hörbehinderung bedeutet Die Versorgung mit Hörgeräten gehört zu den meistdiskutierten Bereichen im Hilfsmittelrecht. Immer wieder ging es um die Frage, ab welchem Hörgewinn ein wirklicher Gebrauchsvorteil vorliegt und wann die Krankenkasse über den Festbetrag hinaus zahlen muss. Das Bundessozialgericht hat hierzu am […]

hier weiterlesen
Titelseite der Vereinszeitschrift „BDS aktuell“ vom Bund der Schwerhörigen Hamburg e.V., Heft 1 Januar Februar 2026. Zu sehen ist ein Gruppenfoto des neuen Vorstands mit fünf Personen, dazu die Namen Klaus Mourgues, Frauke Braeschke, Sabine Heyde Dannnenberg, Ines Helke und Bernd Böning.

Auracast, Mikrofontechnik und digitale Teilhabe: Zukunftsfragen beim DSB-Fortbildungswochenende Barrierefreiheit

Vom 10. bis 12. Oktober 2025 traf sich der Fachausschuss Barrierefreiheit des Deutschen Schwerhörigenbundes (DSB) im Hotel Christophorus in Berlin-Spandau. Das Fortbildungswochenende stand unter dem Motto „Wissen teilen, Barrieren abbauen“ – und zeigte eindrucksvoll, wie technische Innovationen, praxisorientierte Lösungen und ehrenamtliches Engagement zusammenwirken. Auracast – ein neuer Standard mit großem Potenzial Zum Auftakt stellte Stefan […]

hier weiterlesen
Illustration mit zwei Szenen. Links ein Mann im Rollstuhl am Rednerpult, umgeben von Symbolen für Wirtschaft, Sicherheit und globale Politik. Rechts eine Frau im Rollstuhl vor Puzzleteilen mit den Worten Inklusion, Teilhabe und Pflege, beobachtet von Menschen im Hintergrund. Unten steht der Schriftzug „Mehr als ein Thema“.

Wie Parteien Menschen mit Behinderungen politisch einengen

Menschen mit Behinderungen sind in Parteien, Parlamenten und politischen Funktionen präsent. Das ist ein Erfolg jahrzehntelanger Kämpfe um Teilhabe. Dieser Erfolg ist real und er ist wichtig. Gleichzeitig zeigt sich ein hartnäckiges Muster, das sich quer durch politische Lager zieht und oft unbemerkt bleibt. Normalisiert oder unsichtbar gemacht Wolfgang Schäuble wurde trotz sichtbarer Behinderung zu […]

hier weiterlesen

Neid ist die Ausrede. Ungerechtigkeit das Problem.

Warum Menschen mit Behinderungen Klartext reden müssen Der blinde Fleck mitten in der Familie Wenn über Ungleichbehandlung gesprochen wird, denken viele zuerst an Behörden, Schulen oder Arbeitgeber. Für viele Menschen mit Behinderungen beginnt sie jedoch früher und näher. In der eigenen Familie. Dort, wo Schutz und Vertrauen selbstverständlich sein sollten, wird oft entschieden, wem Verantwortung […]

hier weiterlesen
Zitat von Josia Topf vor dem Hintergrund einer Schwimmhalle: „Ich finde es beschissen, behindert zu sein.“

„Ich finde es beschissen, behindert zu sein!“ – Warum Josia Topfs Satz so wichtig ist

„Ich persönlich finde es sehr beschissen, behindert zu sein.“ Diese Worte stammen von Josia Topf, einem jungen Mann, der mit einer komplexen Körperbehinderung lebt und als paralympischer Schwimmer bekannt wurde. Der Satz ist hart, provokant – und genau deshalb so bedeutsam. Topf sagte das im Juni 2025 in der NDR-Sendung „DAS!“ auf dem Roten Sofa. […]

hier weiterlesen
Ein Schreibtisch mit drei Geldsäcken und einem Schild mit der Aufschrift „Teilhabe? Nur wenn’s sich rechnet“, im Hintergrund der bröckelnde Schriftzug CDU an einer Wand.

Friedrich Merz und die Eingliederungshilfe – Wenn Teilhabe plötzlich zu teuer wird

„Jährliche Steigerungsraten von bis zu zehn Prozent bei der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe sind nicht länger akzeptabel“ – dieser Satz von Friedrich Merz, CDU-Parteivorsitzender und Oppositionsführer, fiel Anfang Juni auf dem Kommunalkongress in Berlin. Was auf den ersten Blick wie eine nüchterne Haushaltsbetrachtung wirkt, ist bei genauerem Hinsehen ein sozialpolitischer Offenbarungseid. Denn wenn ein Spitzenpolitiker […]

hier weiterlesen
Zwei gehörlose Personen gebärden vor dem Hamburger Stadtwappen auf rotem Hintergrund.

Hamburg erkennt Versagen gegenüber Gehörlosen an – Aufarbeitung, Entschädigung und bessere Unterstützung im Fokus

Die Hamburgische Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung am 16. Juli 2025 ein wichtiges Signal gesetzt: Sie entschuldigt sich offiziell bei gehörlosen Menschen für das lange bestehende Verbot der Gebärdensprache an Schulen und den Zwang zur Lautsprache, letzteres oft mit Gewalt durchgesetzt – teils noch bis in die 1990er‑Jahre. Ich habe die Debatte im Livestream mit Deutscher Gebärdensprache […]

hier weiterlesen